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Berufsorientierung in der 9. Klasse

Folgende Elemente gehören zu den verbindlichen Elementen der Berufsorientierung an der RWR in der 9. Klasse:

Im 1. Halbjahr fahren die Klassen 9 für fünf Tage zu einem Berufsorientierungscamp. Inhalte dort sind:

  • Bewerbungstraining/ Erstellen eines Videoprofils mit Trainerinnen und Trainern der DPSG
  • Kommunikationstraining für die Bewerbung durch Audiotherapeuten
  • Teamtraining im Hochseilgarten durch die ‚Seilschaft‘
  • Neben der Arbeit gibt es viel Zeit für gemeinsame Freizeit auf dem weitläufigen Gelände und im Haus.

BIZ-Besuch

Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Berufsinformationszentrum (BIZ) in der nahegelegenen Agentur für Arbeit in Dortmund und lernen ihre REHA-Beratung in Dortmund kennen. Im BIZ lernen sie die analogen und digitalen Angebote zur Berufsorienteirung kennen und probieren sie aus.

Betriebspraktikum

Im Praktikum im Januar erleben die Schülerinnen und Schüler 3 Wochen lang den Arbeitsalltag in einem selbst ausgewählten Beruf. Angefangen von der schriftlichen Bewerbung kümmern sich die Jugendlichen selbst um ihr Praktikum und werden dabei von ihren Eltern unterstützt. Darüber hinaus können sie sich aktiv Hilfe beim IFD und in der Schule, beispielsweise im BOB holen. Ein Besuch durch die Klassenleitung und nach Möglichkeit durch den ifd findet während der Zeit statt. Während des Besuchs stellen die Schülerinnen und Schülern ihren Lehrkräften die Firma und ihr Berufsbild in einer kurzen Präsentation anhand eines Plakates vor.

Im Anschluss an das Praktikum präsentieren sie ihre Erfahrungen und eine Mitmachaktion für Klassen 7 und 8 und geben ihnen Tipps.

Beratungsgespräch der Agentur für Arbeit

Die REHA-Beratung bietet nach dem Praktikum in der Klasse 9 den Schülerinnen und Schülern ein erstes Beratungsgespräch an. Dies wird zur Zeit in der Schule durchgeführt. An dem Gespräch nehmen teil:

  • Die Reha-Beraterin für die RWR
  • Eine Vertreterin des psychologischen Dienstes der Agentur für Arbeit
  • Die Schülerin bzw. der Schüler
  • Die Eltern oder Erzieherinnen bzw. Erzieher aus dem Internat (nach Möglichkeit)
  • Die Klassenleitung
  • Eine Mitarbeiterin des ifd

Später erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einer Psychologischen Eignungsuntersuchung teilzunehmen, auch diese wird während der Schulzeit in Dortmund durchgeführt (ggf. mit Gebärdendolmetschenden).

Weitere Gespräche finden dann in der Heimatagentur am Wohnort statt. Dortmunder Schülerinnen und Schüler werden  weiter von der bekannten REHA-Beratung betreut.

Markt der Möglichkeiten

Die Veranstaltung ‚Markt der Möglichkeiten‘ dient der Information der Eltern und Schülerinnen und Schüler über Angebote nach dem Abschluss der Klasse 10 an der RWR. In Vorträgen und Informationsständen erhalten sie einen Überblick über Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung. Zu den Angeboten gehören unter anderem:

  • Rheinisch-Westfälisches-Berufskolleg Essen mit gymnasialer Oberstufe (RWB)
  • Fachschule für soziale Berufe in Rendsburg
  • Physiotherapieausbildung am Berufsförderungswerk Mainz
  • Freiwilliges Jahr im Ausland (bezev)
  • Internate des RWB
  • Rehaberatung der Agentur für Arbeit
  • Integrationsfachdienst

Berufswegekonferenz

In den Berufswegekonferenzen reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre zurückliegenden Erfahrungen mit den Angeboten zur Berufsorientierung, die sie wahrgenommen haben. Immer anwesend sind eine Vertreterin des IFD und die Koordinatorin der Studien- und Berufswahlorientierung der RWR sowie ggf. Gebärdendolmetschende.

Einmal pro Halbjahr finden die Konferenzen in einer Kleingruppe mit bis zu vier Schülerinnen und Schülern einer Klasse statt.

In der Berufswegekonferenz kurz vor den Sommerferien treffen die Schülerinnen und Schüler eine Anschlussvereinbarung über ihren Bildungsweg nach Abschluss der Klasse 10.

Die Ergebnisse der Gespräche, die nächsten Schritte und die Anschlussvereinbarung werden von den Schülerinnen und Schülern in ihrem Berufswahlpass dokumentiert und informieren ihre Eltern darüber.

Ausbildungstag

An diesem Tag kommen Hörgeschädigte aus verschiedenen Berufen in die Schule und berichten von ihrem Weg in die Berufstätigkeit oder ihre Erfahrungen mit einem freiwilligen Jahr. Für Interessierte bieten wir Betriebsbesichtigungen an.